Was Executive Search für uns bedeutet
Executive Search ist für uns die gezielte Besetzung von Führungsrollen durch aktive Direktansprache, persönliche Einordnung und eine klare Bewertung im konkreten Unternehmenskontext.
Executive Search bedeutet bei People & Projects nicht, auf Bewerbungen zu warten, Anzeigen zu schalten oder verfügbare Profile weiterzuleiten. Wir verstehen Executive Search als strukturierten Weg, geeignete Führungspersönlichkeiten im relevanten Marktumfeld zu identifizieren, diskret anzusprechen und im Hinblick auf die konkrete Rolle einzuordnen.
Dabei umfasst Executive Search bei uns Führungsrollen auf allen Management Ebenen. Im Top-Management geht es um unternehmerische Zielsetzung, Strategie und Gesamtverantwortung. Im Middle Management stehen Bereichsverantwortung, Schnittstellen, Ergebnisbeiträge und die Übersetzung strategischer Vorgaben in operative Steuerung im Mittelpunkt. Im Lower Management geht es um direkte Führung, Qualität, Effizienz und Umsetzung im Leistungsprozess.
Der gemeinsame Kern bleibt auf allen Ebenen derselbe: Eine Führungsrolle soll nicht nur formal besetzt werden. Sie soll von einer Persönlichkeit übernommen werden, die fachlich geeignet ist, die Verantwortung tragen kann und in das konkrete Unternehmensgefüge passt.
Deshalb betrachten wir Executive Search nicht als reine Personalsuche. Wir ordnen die Rolle, das Umfeld und die Anforderungen so ein, dass klar wird, welche Art von Führung tatsächlich gebraucht wird. Erst daraus ergibt sich, welche Kandidaten im Markt relevant sind und nach welchen Kriterien sie beurteilt werden sollten.
Für Mandanten entsteht dadurch mehr als eine Auswahl möglicher Profile. Sie erhalten eine nachvollziehbare Grundlage für die Entscheidung, welche Persönlichkeit die Rolle im Unternehmen wirklich übernehmen und wirksam ausfüllen kann.
Wenn eine Führungsposition neu besetzt werden muss
Wenn eine Führungskraft ausscheidet oder eine neue Führungsrolle entsteht, muss im Unternehmen mehr geklärt werden als die reine Nachbesetzung. Aufgaben werden neu verteilt, Zuständigkeiten müssen abgesichert werden und Mitarbeitende beobachten genau, wie der Übergang geführt wird.
Je nach Management Ebene zeigt sich diese Situation unterschiedlich. Im Top Management betrifft sie strategische Steuerung und unternehmerische Verantwortung. Im Middle Management geht es häufig um Bereiche, Funktionen, Schnittstellen und Ergebnisbeiträge. Im Lower Management steht die operative Führung im Vordergrund, also Qualität, Effizienz und Umsetzung im Tagesgeschäft.
Für Entscheider entsteht dadurch eine sensible Lage. Die Position soll zügig besetzt werden, zugleich darf die Entscheidung nicht vorschnell getroffen werden. Denn eine Führungsbesetzung wirkt nicht nur auf eine Stelle, sondern auf Zusammenarbeit, Steuerung und Ergebnisse im konkreten Unternehmenskontext.
Warum externe Unterstützung sinnvoll sein kann
Viele Unternehmen beginnen eine Führungsbesetzung zunächst mit naheliegenden Wegen: interne Prüfung, Empfehlungen, Anzeigen oder Kontakte aus dem eigenen Netzwerk. Das kann sinnvoll sein, reicht aber nicht immer aus. Es zeigt nur ein begrenztes Bild der verfügbaren Möglichkeiten.
Viele geeignete Persönlichkeiten sind nicht aktiv auf der Suche. Sie stehen in Verantwortung, sind in bestehende Aufgaben eingebunden und erscheinen deshalb nicht in klassischen Bewerbungsprozessen. Wer nur auf sichtbare Kandidaten schaut, trifft seine Entscheidung häufig auf Basis eines zu kleinen Ausschnitts des Marktes.
Externe Unterstützung wird sinnvoll, wenn ein Unternehmen nicht auf zufällige Bewerbungen angewiesen sein möchte, sondern gezielt prüfen will, welche Persönlichkeiten im Markt für die Rolle wirklich geeignet sein könnten.
Der Nutzen liegt dabei nicht nur im Zugang zu Kandidaten. Entscheidend ist die neutrale Einordnung: Welche Optionen gibt es tatsächlich? Welche Personen passen fachlich, persönlich und kulturell zur Rolle? Welche Kandidaten würden einen Wechsel ernsthaft prüfen? Und welche Entscheidung ist unter den konkreten Bedingungen des Unternehmens tragfähig?
Wie die Zusammenarbeit konkret abläuft
Ein Executive Search Mandat braucht Klarheit, Struktur und eine sorgfältige Führung. Nur so kann aus einer offenen Führungsposition eine nachvollziehbare und tragfähige Entscheidung werden.
Gerade wenn Unternehmen zum ersten Mal mit einem externen Partner arbeiten, ist Transparenz besonders wichtig. Der Prozess soll verständlich sein, ohne unnötig technisch zu werden. Deshalb führen wir Executive Search Mandate in klaren Schritten, die sich an der konkreten Rolle, der Führungsebene, dem Unternehmenskontext und dem relevanten Marktumfeld orientieren.
01.
Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch mit dem Mandanten. Dabei geht es nicht nur um die offene Position, sondern um die unternehmerische Ausgangslage, die strategischen Ziele, die Organisationsstruktur und die besonderen Anforderungen der Rolle. Wir klären, welche Verantwortung mit der Position verbunden ist, welche Wirkung die Besetzung im Unternehmen entfalten soll und welche fachlichen, persönlichen und kulturellen Kriterien entscheidend sind.
Ziel dieses Schrittes ist ein gemeinsames Verständnis darüber, welche Persönlichkeit gesucht wird und welche Aufgabe diese Person im Unternehmen tatsächlich erfüllen muss.
02.
Im nächsten Schritt analysieren wir die Position im Kontext des Unternehmens. Dazu gehören Aufgaben, Entscheidungsbefugnisse, Schnittstellen, Führungsverantwortung, Zielsysteme, Berichtslinien und die kulturellen Rahmenbedingungen.
Ebenso wichtig ist die Frage, welche Erwartungen an die zukünftige Führungspersönlichkeit gestellt werden. Welche Ergebnisse sollen erreicht werden? Welche Herausforderungen bestehen? Welche Dynamiken im Unternehmen müssen verstanden werden? Aus diesen Informationen entsteht ein präzises Suchprofil, das über eine reine Stellenbeschreibung deutlich hinausgeht.
03.
Auf Basis der Analyse entwickeln wir ein klares Anforderungsprofil. Dieses beschreibt die fachlichen Qualifikationen, Führungserfahrung, Branchenkenntnisse, Managementkompetenzen und persönlichen Eigenschaften, die für die Position relevant sind.
Dabei unterscheiden wir bewusst zwischen zwingenden Anforderungen und wünschenswerten Kriterien. So entsteht eine belastbare Grundlage für die Suche, die sowohl Orientierung gibt als auch genügend Raum für Persönlichkeiten lässt, die nicht nur formal passen, sondern unternehmerisch wirksam werden können.
04.
Im Anschluss erfolgt die systematische Analyse des relevanten Kandidatenmarktes. Wir identifizieren Unternehmen, Branchen, Marktsegmente und Funktionsbereiche, in denen geeignete Persönlichkeiten zu finden sein können.
Dabei betrachten wir nicht nur naheliegende Wettbewerber, sondern auch angrenzende Märkte, vergleichbare Unternehmenssituationen und Organisationen mit ähnlichen Anforderungen. Ziel ist ein fundiertes Zielfeld, das die Suche präzise ausrichtet und die Qualität der späteren Auswahl erhöht.
05.
Auf Grundlage des definierten Zielfeldes identifizieren wir potenziell passende Persönlichkeiten. Dabei nutzen wir fundierte Research Methoden, persönliche Netzwerke, Marktkenntnis und direkte Zugänge zu relevanten Führungskräften, Fachkräften und Spezialisten.
In dieser Phase geht es nicht um Masse, sondern um Qualität. Entscheidend ist, Kandidaten zu erkennen, die fachlich, persönlich und kulturell zur Aufgabe passen und deren bisherige Laufbahn eine tragfähige Grundlage für die angestrebte Rolle bietet.
06.
Geeignete Persönlichkeiten werden vertraulich und professionell angesprochen. Die Direktansprache erfolgt mit Sorgfalt, Respekt und dem notwendigen Fingerspitzengefühl. Gerade bei Führungskräften, die sich nicht aktiv auf dem Markt bewegen, ist die Qualität der Ansprache entscheidend.
Wir vermitteln die Position klar, seriös und diskret, ohne vertrauliche Informationen des Mandanten unkontrolliert preiszugeben. Gleichzeitig prüfen wir erstes Interesse, Motivation, Wechselbereitschaft und grundsätzliche Passung.
07.
Interessierte Kandidaten werden in strukturierten Gesprächen näher qualifiziert. Dabei prüfen wir beruflichen Werdegang, Führungserfahrung, fachliche Kompetenz, Motivation, Werteverständnis, Persönlichkeit und Passung zur Unternehmenssituation.
Neben den formalen Kriterien achten wir besonders auf Haltung, Kommunikationsverhalten, Entscheidungsfähigkeit und Führungsverständnis. Ziel ist es, ein differenziertes Bild der Person zu gewinnen und die tatsächliche Eignung für das Mandat sorgfältig einzuschätzen.
08.
Nach der Qualifizierung erfolgt die interne Bewertung der geeigneten Persönlichkeiten. Wir vergleichen die Profile mit dem definierten Anforderungsbild und betrachten dabei sowohl fachliche als auch persönliche und kulturelle Aspekte.
Dem Mandanten präsentieren wir nur sorgfältig geprüfte Kandidaten. Die Präsentation enthält eine nachvollziehbare Einschätzung zur Eignung, zur Motivation, zu relevanten Erfahrungen und zu möglichen Entwicklungspunkten. So entsteht eine klare Entscheidungsgrundlage statt einer unübersichtlichen Auswahl.
09.
Wir begleiten den weiteren Auswahlprozess zwischen Mandant und Kandidaten. Dazu gehören die Vorbereitung der Gespräche, die Abstimmung der nächsten Schritte, das Einholen von Feedback und die professionelle Moderation zwischen beiden Seiten.
In dieser Phase ist es wichtig, Erwartungen transparent zu halten, offene Fragen frühzeitig zu klären und mögliche Unsicherheiten sachlich anzusprechen. Dadurch wird die Entscheidung nicht dem Zufall überlassen, sondern strukturiert und verantwortungsvoll vorbereitet.
10.
Wenn sich beide Seiten für eine Zusammenarbeit entscheiden, begleiten wir die finale Abstimmung bis zum erfolgreichen Abschluss. Dazu gehören je nach Mandat die Unterstützung bei Vertragsgesprächen, die Klärung von Rahmenbedingungen und die sensible Kommunikation bis zur Annahme des Angebots.
Auch nach der Besetzung bleiben wir im Austausch. Eine gute Executive Search Beratung endet nicht mit der Unterschrift, sondern berücksichtigt auch den Start in der neuen Rolle. Die Nachbetreuung dient dazu, den Übergang zu begleiten, frühe Signale aufzunehmen und sicherzustellen, dass die Besetzung nachhaltig wirksam werden kann.
Alle Kandidatengespräche führt der verantwortliche Berater persönlich. In vielen Mandaten präsentieren wir erste geeignete Profile innerhalb von vier bis sechs Wochen. Bis zur Vertragsunterzeichnung bewegt sich ein Executive Search Mandat typischerweise in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten. Wie schnell ein Prozess tatsächlich verläuft, hängt unter anderem von internen und externen Entscheidungswegen, der Verfügbarkeit geeigneter Persönlichkeiten im Markt und möglichen Kündigungsfristen ab. Auch diese Punkte sprechen wir frühzeitig offen an, damit der Prozess realistisch geplant und verantwortungsvoll geführt werden kann.
Für welche Rollen und Unternehmenskontexte Executive Search geeignet ist
Executive Search ist sinnvoll, wenn eine Führungsrolle Verantwortung trägt, die im Unternehmen spürbare Wirkung entfaltet. Das kann die strategische Steuerung betreffen, die Zusammenarbeit zwischen Bereichen, die Qualität von Entscheidungen oder die konsequente Umsetzung im operativen Alltag.
People & Projects begleitet Executive Search Mandate auf allen Managementebenen. Entscheidend ist dabei nicht allein die formale Hierarchie. Maßgeblich ist, welche Verantwortung mit einer Rolle verbunden ist, welche Wirkung sie im Unternehmen entfalten soll und wie sorgfältig die Besetzung vorbereitet werden muss.
Top-Management
Im Top Management geht es um Rollen mit unternehmerischer Gesamtverantwortung. Dazu gehören Geschäftsführung, Vorstand, C-Level Positionen und vergleichbare Funktionen, in denen Unternehmensstrategie, wirtschaftliche Entwicklung, Steuerungsfähigkeit und Zukunftsausrichtung maßgeblich geprägt werden.
Middle Management
Im Middle Management begleiten wir Besetzungen, wenn Bereiche, Funktionen oder größere Organisationseinheiten verantwortet werden. Dazu zählen zum Beispiel Bereichsleitungen, Vertriebsleitungen, kaufmännische Leitungen, technische Leitungen, Produktionsleitungen, Personalleitungen oder vergleichbare Rollen mit Verantwortung für wichtige Teilbereiche des Unternehmens.
Gerade auf dieser Ebene zeigt sich häufig, ob strategische Entscheidungen in tragfähige Strukturen, klare Führung und wirksame Umsetzung übersetzt werden können.
Lower Management
Im Lower Management wird Executive Search relevant, wenn operative Führung unmittelbar auf Qualität, Effizienz, Stabilität und Umsetzung wirkt. Dazu gehören zum Beispiel Werkleitungen, Standortleitungen, Teamleitungen, Gruppenleitungen, Schichtleitungen oder Meisterfunktionen, sofern diese Rollen für Leistungsprozesse, Mitarbeiterführung oder das Tagesgeschäft besonders wichtig sind.
Auch hier geht es nicht nur um fachliche Erfahrung. Entscheidend ist, ob eine Führungspersönlichkeit Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und im konkreten Umfeld wirksam handeln kann.
Unsere Mandanten kommen häufig aus mittelständischen, familiengeführten und eigentümergeprägten Unternehmen. Ebenso arbeiten wir für größere Organisationen, Unternehmensbereiche und gewachsene Strukturen, in denen Führungsentscheidungen nicht isoliert getroffen werden können.
Gerade in solchen Kontexten ist es wichtig, Rolle, Umfeld, Entscheidungswege und kulturelle Passung sorgfältig zusammenzuführen. Eine Führungsbesetzung soll nicht nur ein Anforderungsprofil erfüllen. Sie muss zur Organisation, zur Verantwortung und zur unternehmerischen Situation passen.
Branchenseitig begleiten wir Mandate in unterschiedlichen wirtschaftlichen Kontexten. Entscheidend ist dabei nicht die Branche als Etikett, sondern die Führungsaufgabe im konkreten Umfeld. Ob Industrie, Technologie, Engineering, Professional Services, Healthcare, Energie, Infrastruktur oder kreative und marktorientierte Geschäftsmodelle: Executive Search wird dann relevant, wenn Verantwortung nicht dem Zufall überlassen werden soll, sondern eine gezielte Einordnung geeigneter Persönlichkeiten im Markt verlangt.
Vertrauen in einem Executive Search Mandat entsteht nicht durch große Worte, sondern durch eine Arbeitsweise, die Verantwortung sichtbar macht.
Warum Mandanten mit People & Projects arbeiten
Mandanten entscheiden sich für People & Projects, wenn eine Führungsbesetzung diskret, persönlich und mit klarer Verantwortung geführt werden soll. Executive Search berührt häufig sensible Informationen. Eine vakante Führungsrolle, ein geplanter Wechsel, eine vertrauliche Neuaufstellung oder eine Suche im Wettbewerbsumfeld verlangen einen Prozess, in dem Vertraulichkeit, Timing und Kommunikation jederzeit sorgfältig gesteuert werden.
Deshalb bleiben alle sensiblen Prozessschritte in unserem Haus. Research, Marktansprache, Kandidatenkommunikation und persönliche Einordnung werden nicht ausgelagert. Der verantwortliche Berater bleibt während des gesamten Mandats Hauptansprechpartner und führt alle Kandidatengespräche persönlich.
Diese persönliche Durchgängigkeit ist ein wesentlicher Teil unserer Qualität. Wer die Ausgangslage mit dem Mandanten klärt, muss auch die Gespräche mit Kandidaten führen und die spätere Einordnung verantworten. Nur so bleiben Kontext, Rolle, Erwartungen und Bewertung über den gesamten Prozess konsistent.
Hinzu kommt die bewusste Begrenzung paralleler Mandate. Jeder Berater betreut maximal drei Mandate gleichzeitig. Dadurch bleibt der notwendige Raum, um Marktreaktionen sauber einzuordnen, Kandidatengespräche mit Sorgfalt zu führen und sensible Situationen nicht unter Routinedruck zu bearbeiten.
Unsere Bewerberauswahl erfolgt in Anlehnung an DIN 33430 und ISO 10667. Diese Orientierung ersetzt keine unternehmerische Entscheidung. Sie schafft jedoch eine nachvollziehbare Bewertungslogik. Erfahrung, Führungsverhalten, Wechselmotivation und Passung zum konkreten Unternehmenskontext werden strukturiert betrachtet und nicht allein aus dem ersten Eindruck heraus bewertet.
Mandanten arbeiten mit People & Projects, weil sie keinen anonymen Vermittlungsprozess suchen. Sie erwarten einen Partner, der Verantwortung übernimmt, Diskretion strukturell absichert und eine Führungsentscheidung so vorbereitet, dass sie klar, nachvollziehbar und tragfähig getroffen werden kann.
Zeitlicher Rahmen und Honorarstruktur
Ein Executive Search Mandat braucht nicht nur eine klare Suchlogik. Ebenso wichtig sind Transparenz über Ablauf, Dauer und wirtschaftlichen Rahmen. Mandanten sollen früh verstehen, wie der Prozess geführt wird, welche Phasen besonders entscheidend sind und welche Rahmenbedingungen den Verlauf beeinflussen können.
Zeitlicher Rahmen
Der zeitliche Rahmen eines Executive Search Mandats hängt von der Rolle, dem Zielmarkt, der Führungsebene und den internen Entscheidungswegen des Mandanten ab. In vielen Mandaten können erste geeignete Profile innerhalb von vier bis sechs Wochen vorgestellt werden. Bis zur Vertragsunterzeichnung bewegt sich der Gesamtprozess häufig in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten.
Diese Zeitspanne wird nicht allein durch die Suche selbst bestimmt. Auch Verfügbarkeit, Wechselmotivation, Kündigungsfristen, interne Abstimmungen und die finale Entscheidungsphase wirken auf den Verlauf. Deshalb sprechen wir den realistischen Zeitrahmen frühzeitig offen an und führen den Prozess so, dass er zur konkreten Besetzungssituation passt.
Honorar
People & Projects arbeitet im Retainer Modell, auch bekannt als Drittelregelung, mit einem zu Beginn klar vereinbarten Festhonorar. Das Honorar ist damit Teil eines professionellen Mandatsrahmens und nicht ausschließlich an einen einzelnen Erfolgszeitpunkt am Ende des Prozesses gebunden.
Im Retainer Modell wird das Festhonorar in drei klar definierte Teilbeträge aufgeteilt. Diese Drittel orientieren sich am Verlauf des Mandats und schaffen für beide Seiten Verbindlichkeit, Transparenz und wirtschaftliche Klarheit.
Das erste Drittel wird mit Mandatsbeginn fällig. Damit beginnt die strukturierte Arbeit am Mandat: Einordnung der Besetzungssituation, Klärung der Rolle, Definition des Suchfeldes, Research und Vorbereitung der gezielten Direktansprache.
Das zweite Drittel wird mit der Vorstellung geeigneter Kandidaten fällig. Zu diesem Zeitpunkt wurden relevante Marktsegmente bearbeitet, passende Persönlichkeiten identifiziert, angesprochen und persönlich eingeordnet. Der Mandant erhält eine fundierte Auswahl von Kandidaten, die für die konkrete Rolle ernsthaft in Betracht kommen.
Das dritte Drittel wird mit erfolgreicher Besetzung fällig. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, wenn die Entscheidung für einen Kandidaten getroffen wurde und die vertragliche Einigung zwischen Mandant und Kandidat erfolgt ist.
Diese Struktur macht sichtbar, dass Executive Search nicht erst am Ende eines Prozesses Wert schafft. Die Leistung entsteht über den gesamten Mandatsverlauf: von der Rollenklärung über die Marktansprache und Kandidateneinordnung bis zur Begleitung der finalen Entscheidung.
Zur wirtschaftlichen Einordnung liegt ein marktüblicher Honorarrahmen bei Executive Search häufig bei etwa 20 bis 35 Prozent des Jahreszielgehalts der zu besetzenden Position. Die konkrete Höhe richtet sich nach Verantwortung der Rolle, Suchprofil, Zielmarkt und Mandatsumfang. So entsteht von Beginn an Klarheit über den wirtschaftlichen Rahmen und die Struktur der Zusammenarbeit.
Den nächsten Schritt klären.
Wenn eine Führungsposition neu zu besetzen ist, lohnt sich ein erstes Gespräch oft bereits dann, wenn intern noch nicht alle Antworten feststehen. Gerade in sensiblen Besetzungssituationen entsteht Orientierung nicht erst mit dem Start eines Mandats, sondern häufig schon in der sauberen Einordnung der Ausgangslage.
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Rolle betroffen ist, welche Wirkung die Besetzung im Unternehmen entfalten soll, welche Besonderheiten im Umfeld zu berücksichtigen sind und ob Executive Search in Ihrer konkreten Situation der richtige Weg ist. So entsteht ein klareres Bild davon, wie die Besetzung strukturiert angegangen werden kann und worauf es in Ihrer Situation tatsächlich ankommt.
Das Erstgespräch dient der Einordnung Ihrer Lage und der Prüfung, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Diskret, persönlich und klar geführt.
0711 / 490 52 420